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 Spanien - In Kurve entgleist: Zug wird zum Trümmerfeld

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hzol
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BeitragThema: Spanien - In Kurve entgleist: Zug wird zum Trümmerfeld   Mi 24 Jul 2013 - 23:42

Zitat :
Viele Tote und Verletzte!

Viele Tote und Verletzte: Dramatisches Szenen im Norden Spaniens! Ein Schnellzug aus Madrid entgleiste nahe Santiago de Compostela in einer Kurve, die Waggons krachten teilweise gegen eine Betonwand – Großeinsatz für die Rettungskräfte!

Rauch stieg aus den Trümmern des verunglückten Zuges auf, der vorletzte Waggon wurde völlig zerstört: Erste Berichte sprechen von mindestens 24 Toten und mehr als 50 Verletzten. Die Zahl der Toten erhöhte sich im Laufe des Abends auf mindestens 35. Insgesamt waren nach Angaben der Tageszeitung El País 240 Passagiere an Bord.

Anwohner wollen gegen 20.40 Uhr eine heftige Explosion gehört haben, berichten im spanischen Radio von „unzähligen Toten“, die sie an der Unglücksstelle gesehen haben.

Die Metropole Santiago de Compostela veranstaltet in diesen Tagen eine große regionale Feier, zu dieser reisen traditionell viele Menschen aus ganz Spanien an.
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BeitragThema: Re: Spanien - In Kurve entgleist: Zug wird zum Trümmerfeld   Do 25 Jul 2013 - 17:49

Der Unfall wurde von einer Überwachungskamera gefilmt: elpais.com
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BeitragThema: Re: Spanien - In Kurve entgleist: Zug wird zum Trümmerfeld   Do 25 Jul 2013 - 18:09

Info: die Zahl der Toten hat sich auf 80 erhöht.
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BeitragThema: Lokführer bremste vier Kilometer zu spät – und verweigert die Aussage   Fr 26 Jul 2013 - 22:26

Zitat :
Alle Sicherheitssysteme hätten funktioniert, aber für den Fall eines Systemausfalls verfüge der Lokführer über einen genauen Plan mit allen Anweisungen, betonte der Behördenchef. Im Gespräch mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE fügte Ferre noch an: „Das ist ja die Aufgabe des Lokführers: die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Sonst wäre er Passagier.“

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge raste der Unglückszug vier Kilometer vor der Einfahrt in Santiago mit rund 190 Kilometern pro Stunde in eine Kurve, in der höchstens Tempo 80 erlaubt war. Der erfahrene Eisenbahner wurde noch im Krankenhaus unter dem Vorwurf der Fahrlässigkeit festgenommen und soll nun als Beschuldigter vor dem Untersuchungsrichter aussagen.

Fahrer räumte Schuld ein
Das Zugunglück von Santiago de Compostela mit 78 Toten hat nach offiziellen Angaben der Lokführer zu verantworten. Er wurde festgenommen, verweigert aber die Aussage. Jetzt wird klar: Er bremste vier Kilometer zu spät. Offenbar wurde er Opfer eines perfiden Facebook-Scherzes.

Die Bilder des Fahrers sind tragisch: Das Gesicht blutüberströmt, der Blick gesenkt, das Handy am Ohr. So zeigten erste Bilder Francisco José Garzón, den Lokführer des Unglückszuges von Santiago de Compostela. Trotz seiner Kopfverletzung, die später mit mehreren Stichen genäht werden musste, hatte der schmal gebaute 52-Jährige mit dem Kruzifix um den Hals nach dem tödlichen Zugunglück noch bei der Bergung von Opfern geholfen. Doch nun nahm die Polizei den erfahrenen Eisenbahner fest, der Ermittlungsrichter lud ihn als Beschuldigten vor.

Todesfahrer veweigert Aussage
Bei einer ersten Befragung durch Ermittler hat er die Aussage jedoch verweigert. Der Mann, der mit leichten Verletzungen im Krankenhaus liegt, „hat sich geweigert, auf Fragen der Polizei zu antworten“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der Lokführer solle „so bald wie möglich“ einem Richter vorgeführt werden, fügte er hinzu.

Garzón hatte eingeräumt, dass der Zug mit rund 190 Stundenkilometern in eine Kurve raste, in der höchstens Tempo 80 erlaubt war. Die Frage nach dem Warum beschäftigt Spanien, der 52-Jährige ist die Schlüsselfigur bei der Aufklärung des Unfalls. „Ich habe es vermasselt, ich möchte sterben“, soll Garzón nach Medienberichten vom Freitag in einem Gespräch mit der Notzentrale der staatlichen Bahngesellschaft Renfe nach dem Unglück gesagt haben.

Wer spielte Garzón einen Streich?
Aufregung verursachen in Spanien Medienberichte über Kommentare, die von Garzóns Facebook-Seite stammen sollen. Dort soll er im März 2012 ein Bild eines Zug-Tachometers veröffentlicht haben, das Tempo 200 anzeigte. Die Seite wurde inzwischen auf richterliche Anordnung gesperrt, die Zeitung „ABC“ veröffentlichte online einen Screenshot.

„Junge, du bist mit Vollgas unterwegs, bremse“, witzelte einer seiner Kontakte. „Ich bin am Limit, wenn ich noch schneller fahre, bekomme ich eine Strafe“, antwortete der 52-Jährigen, wie auf der abfotografierten Facebook-Seite zu sehen ist.
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BeitragThema: Neben Lokführer auch Funktionäre beschuldigt   So 11 Mai 2014 - 18:17

dpa schrieb:
Fast zehn Monate nach dem Zugunglück mit 79 Toten im Nordwesten Spaniens belastet die Justiz nun doch die staatliche Bahngesellschaft und ermittelt gegen elf Funktionäre. Bislang war der Lokführer der einzige Beschuldigte.


Die Unglücksstelle in Santiago de Compostela im Juli vergangenen Jahres © AP

Fast zehn Monate nach dem verheerenden Zugunglück in Spanien hat der Ermittlungsrichter elf amtierende sowie frühere Funktionäre der Bahngesellschaft Adif zu Beschuldigten erklärt. Der Unglückszug ist am 24. Juli 2013 bei Santiago de Compostela mit einem Tempo von 192 Stundenkilometern in eine Kurve gefahren, in der nur eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern zugelassen war. Der Zug entgleiste damals, es gab 79 Tote und etwa 150 Verletzte.

Wie Richter Luis Aláez am Freitag mitteilte, waren Fehler der Sicherheitssysteme auf der Unglücksstrecke in Galicien im Nordwesten Spaniens ein „inakzeptables Risiko“, das „letztendlich eine Zugentgleisung mit katastrophalen Folgen“ verursacht habe. Der Lokführer war bisher der einzige Beschuldigte.

Das Leben aller Passagiere aufs Spiel gesetzt

Die elf Beschuldigten waren alle zum Zeitpunkt der letzten Umgestaltung der Unglücksstrecke zwischen Santiago und Orense in eine Hochgeschwindigkeitslinie, beim staatlichen Betreiber des Schienennetzes in leitenden Positionen tätig. Sie alle sind zwischen dem 22. und 28. Mai zur Vernehmung vorgeladen worden.

Unter den Betroffenen ist auch der frühere Adif-Chef Antonio González Marín. Das Unternehmen habe das Leben aller Passagiere auf der Unglücksstrecke in Galicien aufs Spiel gesetzt, erklärte Richter Aláez.

Der Ermittlungsrichter hatte bereits 2013 einige Bahnchefs zu Beschuldigten erklärt. Das Landgericht von La Coruña hob diese Entscheidung im November zwar auf, wandte sich aber nicht gegen weitere Ermittlungen. Gegen die ebenfalls staatliche Bahngesellschaft Renfe, die den Zugverkehr betreibt, wurden keine Ermittlungen aufgenommen.
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