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 Amerikanerin verklagt ÖBB auf Millionen

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BeitragThema: Amerikanerin verklagt ÖBB auf Millionen   Fr 20 Dez 2013 - 20:27

Zitat :
Sechs Jahre nach ihrem Unfall bei einem abfahrenden Zug in Innsbruck fordert eine US-Bürgerin Schadenersatz

Die US-Bürgerin Carol S. klagt die österreichischen Bundesbahnen auf 20 Millionen Dollar. Das berichtet das "Wirtschaftsblatt". S. versuchte Ende April 2007, in Innsbruck einen abfahrenden Zug zu besteigen. Dabei war sie zwischen Bahnsteig und Wagon geraten und wurde so schwer verletzt, dass ihre Beine amputiert werden mussten.

In den USA brachte die Amerikanerin 2008 in San Francisco eine Klage gegen die Republik Österreich und die ÖBB ein. S. war zum Zeitpunkt des Unfalls im Besitz eines Eurail-Passes, den sie bei einem Vertriebspartner der ÖBB in den USA gekauft hatte.

Höherer Schadenersatz in den USA

Erstinstanzlich wurde die Klage von S. abgelehnt. Sie ging in Berufung und bekam am 6. Dezember recht. Laut Urteil sei durch den Ticketverkauf über das amerikanische Reisebüro die Anforderung der Handelstätigkeit seitens der ÖBB in den USA gegeben. Die ÖBB könnten sich daher nicht auf staatliche Immunität berufen. Ein US-Gerichtsstandort ist insofern für die ÖBB von Nachteil, als dass bei einer Klage in den USA erfahrungsgemäß wesentlich höhere Schadenersatzansprüche durchsetzbar sind.

Die ÖBB werden in dem Rechtsstreit von der Finanzprokuratur vertreten. Es wird gerade an einem Zulassungsverfahren zur obersten US-Gerichtsinstanz, dem Supreme Court, gearbeitet. Ein Sprecher der ÖBB bezeichnet den Unfall als "sehr tragisch", weist aber darauf hin, dass auf fahrende Züge nicht aufgesprungen werden darf. (red, derStandard.at, 19.12.2013)
derstandard

Günter Fritz schrieb:
US-Millionenklage gegen die ÖBB

20 Millionen US-$ fordert eine Amerikanerin von den ÖBB, der nach einem Unfall in Innsbruck die Beine amputiert werden mussten. Ein US-Gericht liefert ihr Munition.

WIEN. Schlechte Nachrichten aus den USA für die ÖBB: Ein amerikanisches Bundesgericht hat einer Klage der US-Bürgerin Carol P. Sachs gegen die Bundesbahnen recht gegeben und eine nochmalige Überprüfung der in der ersten Instanz abgewiesen Causa angeordnet. In dem seit April 2008 laufenden Verfahren geht es um Schadenersatz in Höhe von kolportierten 20 Millionen US-$.

Sachs war am 27. April 2007 in Innsbruck beim Versuch, einen abfahrenden Zug zu besteigen, zwischen Bahnsteig und Waggon geraten. Dabei wurde sie an beiden Beinen so schwer verletzt, dass diese amputiert werden mussten. Sachs war beim Unfall im Besitz eines Eurail-Passes gewesen, den sie zuvor bei der in Massachusetts ansässigen Firma Rail Pass Experts gekauft hatte. Und diese fungiert als Vertriebspartner der ÖBB in den USA.

Am 7. April 2008 brachte Sachs daher über die Rechtsanwaltskanzlei Becker& Becker eine Klage beim District Court (Northern District of California) gegen die Republik Österreich, die ÖBB Holding AG sowie die ÖBB Personenverkehr AG ein.

Drittgeschäft-Partner

Nach jahrelangem juristischen Hin und Her wurde nun am 6. Dezember beim sogenannten Ninth Circuit entgegen der Erstentscheidung festgestellt, dass eine Klage von Sachs in den USA durchaus zulässig sei. Denn laut dem Urteil hätten sich die ÖBB "an kommerzielle Aktivitäten beteiligt, indem sie einen Eurail-Pass an einen US-Bürger über einen Third-Party Travel Agent (Drittgeschäft-Reisebüro) verkauften". Sie seien daher "nicht berechtigt, sich auf staatliche Immunität" zu berufen. Das ist insofern von Brisanz, da bei einer Klage in den USA erfahrungsgemäß wesentlich höhere Schadenersatzansprüche durchsetzbar sind als in Österreich.

Die ÖBB, die in der Causa von der Finanzprokuratur vertreten werden, können die Argumentation der Klägerin, die den US-Gerichtsstandort durchsetzen will, nicht nachvollziehen. Gemeinsam mit amerikanischen Anwälten wird gerade das Zulassungsverfahren zum Supreme Court, der obersten US-Gerichtsinstanz, vorbereitet.

"Es gab bisher widersprüchliche Urteile zur Causa", sagt ein ÖBB-Sprecher, der den "Unfall" als "sehr tragisch" bezeichnet: "Auf fahrende Züge darf nicht aufgesprungen werden. Mit unseren Sicherheitskampagnen sprechen wir so riskante Verhalten an".
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BeitragThema: Re: Amerikanerin verklagt ÖBB auf Millionen   Sa 21 Dez 2013 - 22:55

Moin, was soll man da noch sagen, "aufspringen auf einen fahrenden Zug mit verschlossenen und gesicherten Türen" und kaum eine Möglichkeit reinzukommen, da ja die Türen während der Fahrt gesichert (verriegelt) sind.
Ich sag dazu nur: erst dumm und sich dann erdreisten Schadensersatz zu fordern.

Dass wäre ja so, als würde ich über eine abgesperrte und gesicherte Baustelle laufen wo ich nix zu suchen hab und wenn mir was auf'm Koppe fällt, die Firma zu verklagen.

Grüsse Silvio
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BeitragThema: Re: Amerikanerin verklagt ÖBB auf Millionen   Sa 21 Dez 2013 - 23:16

Hallo Silvio,

da hast du vollkommen Recht  lol! 

Die Amis haben einfach nur kein Bezug mehr zum Geld. Das amerikanische Rechtssystem ist genauso krank wie unseres. Wo die Amis maßlos übertreiben, fehlen unserer Justiz die Eier.
Würde man beide Rechtssysteme in einen Topf werfen, dreimal umrühren, sollte eigentlich etwas brauchbares rauskommen, für beide Seiten  lol!
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