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 Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim

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BeitragThema: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Fr 1 Aug 2014 - 23:20

Zitat :
Schock für Hunderte Fahrgäste in einem Eurocity der Deutschen Bahn: Weil ein Güterzug in den Fernzug rauschte, entgleisten die ersten beiden Waggons des Eurocity und kippten um - offenbar hatten die Passagiere aber wegen eines Zufalls großes Glück.

Ein Eurocity der Deutschen Bahn ist im Bereich des Hauptbahnhofs Mannheim entgleist.  Nach Angaben der Feuerwehr krachte ein Güterzug in den Eurocity. Die ersten beiden Waggons des Fernzugs entgleisten und kippten um.

Ein Fahrgast schwerer verletzt

Die meisten Fahrgäste kamen aber offenbar mit einem großen Schrecken davon: Tote gibt es laut Feuerwehr nicht, eine Person wurde aber schwer verletzt.
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BeitragThema: Mannheim: Züge kollidieren - vier Schwerverletzte   Sa 2 Aug 2014 - 7:14

Zitat :

Vier Personen wurden bei dem Zugunfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. | © Markus Proßwitz

Mannheim. Ein Personenzug ist am Freitagabend wenige hundert Meter vor dem Mannheimer Hauptbahnhof entgleist. Zwei Waggons des Eurocity, der sich auf dem Weg aus Graz nach Saarbrücken befunden hatte, kippten den Angaben der Feuerwehr zufolge nach einer Kollision mit einem Güterzug um. Auch von dem Güterzug kippten zwei Container, die Diesellok entgleiste.

Vier Personen wurden bei dem Unglück schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zehn Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Weitere 21 Personen wurden von den Rettungskräften vor Ort behandelt und konnten anschließend aus der Obhut der Helfer entlassen werden. Dabei war auch ein Rettungszug der Deutschen Bahn im Einsatz.

Nach Angaben der Bahn vom späten Abend konnten die rund 250 Fahrgäste mit Hilfe der Rettungskräfte den Zug verlassen. Laut Polizei befanden sich in den beiden gekippten Waggons 110 Insassen. Zum Teil wurden die Zugtüren mit hydraulischen Werkzeugen geöffnet. Nach knapp zwei Stunden waren alle Insassen befreit und versorgt, teilte die Stadt Mannheim mit.

Die genaue Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt. Die Bahn teilte mit, das Unglück habe sich aufgrund einer sogenannten Flankenfahrt mit einem Güterzug ereignet. Bei dieser Form der Kollision berühren sich die Züge seitlich. Die Bundespolizei ermittelt nun zur Ursache des Unglücks.

Beide Züge waren lediglich mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.  Die Einsatzkräfte sprachen deshalb von "Glück im Unglück" - auch deshalb, weil einer der Container Gefahrgut geladen hatte. Er wurde laut Feuerwehr jedoch nicht beschädigt. Der beteiligte Güterzug sollte von Duisburg nach Sopron in Ungarn fahren.

Der Mannheimer Hauptbahnhof war nach dem Unglück komplett gesperrt, Züge wurden umgeleitet oder fielen aus. Laut Deutscher Bahn werden die Gleise eins bis vier für den Regionalverkehr das gesamte Wochenende über gesperrt bleiben. Die Gleise fünf bis zehn für den Fernverkehr sollten noch in der Nacht wieder freigegeben werden.
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hzol
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Sa 2 Aug 2014 - 17:28

Hier ein kurzes Video von der Unfallstelle:

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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   So 3 Aug 2014 - 20:09

was halltet ihr über den Bericht der Sondersendung beim SWR von gestern
SWR Sondersendung

Kann es wirklich sein das Tf´s dort von den Signalen verwirrt werden??
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   So 3 Aug 2014 - 20:43

Die Aussage:

"Wie kann es sein, das Gefahrenguttransporte so nah an Personenzüge kommen können"
Da frage ich mich gerade, wie das auf unseren Straßen ist, da fahren tausende Gefahrenguttransporte und denen kommen unzählige private PKW zwangsläufig nahe, und interessiert auch keinen........

Die Signalstandorte in Mannheim sind mir bekannt.Aber ich werde mich hüten, irgendwelche Aussagen dazu zu treffen oder zu spekulieren.
Das EBA ermittelt, und am besten abwarten, was die Ergebnisse sein werden.


In diesem Sinne, LG Marcel


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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   So 3 Aug 2014 - 22:21

zum Video
singt der ICE3 beinahe wie die Taurus Lok ?
hört man am Ende des Videos.
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   So 3 Aug 2014 - 22:47

Thü-Ba-In schrieb:
Kann es wirklich sein das Tf´s dort von den Signalen verwirrt werden??

In erster Linie ist eine Frage der Strecken- bzw. Ortskenntnis des Tf´s zu wissen, welches Signal für ihn gültig ist. Sollte er dennoch Zweifel haben, bzw. er weiß, dass eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte, muss er seine Fahrweise (Geschwindigkeit) diesem Umstand anpassen und immer zur Sicherheit mit einem Halt zeigenden Signal rechnen.
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   So 3 Aug 2014 - 23:18

Soweit ist das klar, ist man sich nicht sicher tastet man sich langsam zum nächsten Signal.
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BeitragThema: Bergungsarbeiten auf dem Mannheimer Hbf kommen zügig voran (Stand: 15 Uhr)   Mo 4 Aug 2014 - 23:52

Nur geringfügige Einschränkungen im Zugverkehr

(Berlin, 3. August 2014) Die Aufräumarbeiten auf dem Mannheimer Hauptbahnhof sind derzeit in vollem Gange. Nach dem Zusammenstoß des Eurocity 216 mit einem Güterzug der Fa. ERS Railways auf dem Mannheimer Hauptbahnhof am Freitagabend hatte die Bundespolizei die Unfallstelle gestern um 18:30 Uhr freigegeben. Vor Ort sind etwa 40 DB-Mitarbeiter im Einsatz. Für die Bergung der umgestürzten bzw. entgleisten Waggons wird schweres Gerät benötigt. Unter anderem wurden zwei 75-Tonnen-Kräne aus Leipzig und Fulda herangeführt. Die Arbeiten werden noch bis in die Abendstunden andauern.

Anschließend kann die Instandsetzung der beschädigten Gleisanlagen, der Signaltechnik und der Oberleitungen in Angriff genommen werden. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang kommender Woche dauern. Bis dahin müssen sich Reisende noch auf geringfügige Einschränkungen im Zugverkehr rund um den Mannheimer Hauptbahnhof einstellen.

Unter der Nummer 0800 3 111 111 ist weiterhin eine Hotline geschaltet.

Wir informieren Sie umgehend, sobald wir nähere Informationen haben.

DB


Viele Bilder gibt´s bei DSO:

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BeitragThema: Erste, noch unbestätigte Meldungen in der Presse zur Unfallursache   Di 5 Aug 2014 - 20:25

Mannheimer Morgen schrieb:
Menschliches Versagen als Ursache?

Ist ein Fehler des Güterzug-Lokführers die Ursache für das Zugunglück am Mannheimer Hauptbahnhof? Das jedenfalls will der Hessische Rundfunk aus "Bahn und Ermittlerkreisen" erfahren haben, wie der Sender mitteilte.

Demnach sei der Güterzug nach einer sogenannten Zwangsbremsung bereits zum Stehen gekommen. Trotzdem habe der Lokführer den Zug wieder in Bewegung gesetzt, ohne eine Freigabe des Stellwerks abzuwarten. Deshalb sei der Güterzug in die Flanke des EuroCity gefahren, der auf dem Nebengleis ordnungsgemäß unterwegs gewesen sei. Sämtliche technischen Einrichtungen der Deutschen Bahn hätten einwandfrei funktioniert, so der Hessische Rundfunk mit Bezug auf seine Quelle. Die Bundespolizei wollte die Meldung nicht bestätigen. "Die Ermittlungen laufen noch, deshalb äußern wir uns nicht zu Ergebnissen", sagte eine Sprecherin. Der "MM" hatte bereits am Wochenende berichtet, dass am Einsatzort am Freitagabend die Rede davon gewesen sei, der Lokführer des Güterzugs habe ein Signal übersehen. Aber auch dafür hatte es von offizieller Seite keine Bestätigung gegeben. Bei dem Unfall wurden 35 Fahrgäste verletzt, vier davon schwer.

Bereits am Vormittag hatte die Mannheimer Staatsanwaltschaft gegenüber dieser Zeitung erklärt, sie ermittle wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs. Laut Sprecher Andreas Grossmann richteten sich die Untersuchungen noch gegen "Unbekannt" - man wolle herausfinden, ob eine oder mehrere Personen ihre Pflichten verletzt hätten. Dazu werden laut Grossmann Zeugen befragt, auch das Gutachten der Eisenbahnunfalluntersuchungsstelle zur Unglücksursache wird bei den Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen. Der Behörden-Sprecher sagte, es könnten mitunter auch mehrere Monate vergehen, bis ein solches Gutachten vorliege.
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 19:26

Servus zusammen,

nun eine offizielle Pressemitteilung, zur Ursache des Unglücks.
Hier zum nachlesen:

www.staatsanwaltschaft-mannheim.de

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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 19:43

Grossmann Oberstaatsanwalt schrieb:
Der Güterzug 40635 erreichte zu diesem Zeitpunkt den Einfahrtsbereich des Hauptbahnhofes Mannheim. Planmäßig sollte dieser auf Gleis 3 einfahren. Da die Zufahrt zu Gleis 3 noch nicht freigeben war, erhielt der Triebfahrzeugführer per Signal die Information, dass ein Halt zu erwarten sei. Daraufhin reduzierte er die Geschwindigkeit des Güterzuges. Jedoch kam dieser nicht rechtzeitig zum Stehen, so dass durch die elektronische Fahrtüberwachung der Zug automatisch gebremst wurde. Die Bremsung wurde nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nun durch den Lokführer wieder aufgehoben und der Güterzug setzte so seine Fahrt fort. Dabei fuhr er an zwei weiteren "Halt" zeigenden Lichtsignalen vorbei.
staatsanwaltschaft-mannheim

Wenn man diese Vorwürfe liest, kommt schon ins Grübeln  scratch  Insgesamt drei Halt-zeigende Signale zu überfahren, ist schon heftig  Shocked 

Die Erklärung des Lokführers würde mich mal brennend interessieren. Aber vielleicht gibt das zu erwartende Gerichtsverfahren etwas Aufschluss.

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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 19:58

Das ist wirklich übel.
Ein Halt zeigendes Hauptsignal überfahren, dann durch den 2000er Zwangsbremsung bekommen, dann sich, ohne den FDL zu verständigen einfach weiter zu fahren, und auch noch 2 Halt zeigende Ls zu überfahren, ist schon Hardcore.
An den Ls liegen keine Magneten, so konnte der ungehindert dran vorbei fahren.

Da bin ich auch mal gespannt, was die Gerichtsverhandlung noch so zu tage fördert.

LG Marcel


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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 20:10

und dennoch ist die ÖBB Taurus wohl bei der DB zugelassen ?
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 20:44

Hallo Jürgen,

der ÖBB-Taurus wird auf jeden Fall eine Zulassung für Deutschland haben, aber technisches Versagen wurde ja eh schon ausgeschlossen.
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BeitragThema: Re: Güterzug kracht in Eurocity - Fernzug der Deutschen Bahn entgleist in Mannheim   Mi 6 Aug 2014 - 21:16

Interessant hierbei auch, das es sich bei dem Güterzug um eine ERS Leistung handelt.
Bei dem Zug, stellt die ÖBB die Lok und ERS das Personal.

LG Marcel


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BeitragThema: Gewerkschaft EVG stellt Strafanzeige   Mo 18 Aug 2014 - 9:26

Thomas Wüpper schrieb:
Stuttgart - Die Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG) macht Druck wegen des Bahnunfalls in Mannheim, bei dem Anfang August 35 Menschen verletzt wurden. „Wir werden nun Strafanzeige wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Zugverkehr stellen“, sagte ein Sprecher von EVG-Chef Alexander Kirchner der Stuttgarter Zeitung. Das verantwortliche Bahnunternehmen ERS Railways in Rotterdam habe die Anfrage der EVG zur Qualifikation des beschuldigten Lokführers nicht beantwortet und die Frist ohne Reaktion verstreichen lassen.

Die Staatsanwaltschaft und die Bundespolizei ermitteln bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Lokführer des Güterzugs von ERS, der auf dem Weg von Duisburg nach Ungarn war und dabei auch gefährliche Chemikalien transportierte. Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Mannheim rammte der Güterzug den mit 250 Passagieren besetzten Eurocity 216 der Deutschen Bahn aus Graz und brachte zwei Waggons zum Entgleisen.

Der Lokführer soll dabei drei Rotsignale überfahren und eigenmächtig automatische Zwangsbremsungen ohne Erlaubnis vom Stellwerk aufgehoben haben. „Die Identität und Qualifikation des Lokführers sind weiterhin unklar“, sagte der EVG-Sprecher. Nach Erkenntnissen der Gewerkschaft soll es sich um einen Leiharbeiter handeln, der bei einem Personaldienstleister beschäftigt sei.  Die holländische ERS, eine Tochterfirma der britischen Gesellschaft Freightliner, arbeite hauptsächlich mit Leiharbeitern.

ERS Railways lässt offen, ob es ein Leiharbeiter war

ERS Railways B.V. wies diese Vorwürfe in einer Pressemitteilung zurück. Man bedauere den Unfall und arbeite zur Aufklärung eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen. Der verunglückte Güterzug habe alle Vorschriften auch für den Transport von Gefahrgut erfüllt. Der Lokführer habe 30 Jahre Berufserfahrung, sei „vollständig ausgebildet“ und habe eine „beispielhafte Vergangenheit im Führen von Güterzügen“.  Er verfüge über das nötige Wissen zum Steuern der Lok und zum Streckenabschnitt.

Ob es sich um einen Leiharbeiter handelt, ließ ERS offen. In Holland fahre man den Güterverkehr „größtenteils“ mit eigenem Personal, heißt es. Das Unternehmen organisiert nach eigenen  Angaben seit 20 Jahren Güterzüge in Europa und nutzte als eines der ersten die Möglichkeiten des liberalisierten Bahnmarkts. Man habe von den nationalen Aufsichtsbehörden Lizenzen für den Verkehr in Holland, Belgien, Deutschland und Österreich erhalten. Dazu sei auch der Nachweis eines ausreichenden Versicherungsschutzes nötig gewesen.

Diesen Schutz wird ERS voraussichtlich brauchen, denn allein der Sachschaden in Mannheim geht in die Millionen. Beschädigt wurden neben dem Güterzug und den Waggons des EC 216 auch Weichen, Gleise sowie die Leit- und Sicherungstechnik. Die Deutsche Bahn, die für den EC und die Infrastruktur zuständig ist, rechnet mindestens mit einem hohen sechsstelligen Betrag, der ersetzt werden muss. EVG-Chef Kirchner, der auch Vizechef des DB-Aufsichtsrats ist, will im Kontrollgremium darauf dringen, dass der Staatskonzern den Schadenersatz umfassend geltend macht.

Kontrolldefizit ist ein Sicherheitsrisiko

Die großen Bahngewerkschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg sehen in den Kontrolldefiziten beim europäischen Schienengüterverkehr ein Sicherheitsrisiko. „Im deregulierten Europa gibt es keine vernünftigen Kompetenzen und Zuständigkeiten bezüglich staatlicher Kontrollen, diese Schlupflöcher werden nach Kräften ausgenutzt“, warnte Kirchner jüngst bei einem Treffen der Gewerkschaftschefs in Sofia. Die Ausbildung, die Fahrerlaubnis und die Fahrzeiten der Lokführer würden zu wenig überprüft und dies sei „ein zunehmendes Problem“.

Guy Greivelding, Präsident des luxemburgischen Landesverbandes, fordert daher einheitliche Prüfungsverordnungen, in denen die Mindestausbildung, die Prüfungsanforderungen und die  Qualifikation der Prüfer festgeschrieben sind. Der österreichischer Bundessekretär Schiene, Dietmar Weiss, verlangt europaweit koordinierte Kontrollen und die Einführung digitaler Fahrtenschreiber, damit Arbeits- und Fahrzeiten im grenzüberschreitenden Schienenverkehr überprüfbar werden.
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BeitragThema: Lokführer bricht Schweigen   Mi 22 Okt 2014 - 14:33

Zitat :
Mannheim . Rund zweieinhalb Monate nach dem Zugunglück von Mannheim mit 35 Verletzten hat der Lokführer des beteiligten Güterzugs sein Schweigen gebrochen. Der Mann habe Fehler eingestanden, sagte ein Sprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft am Mittwoch und bestätigte einen Bericht von "hr-info". Er habe ausgesagt, ein Haltesignal übersehen zu haben. Der Zug sei dann automatisch zwangsgebremst worden. "Er ging davon aus, dass er zu Unrecht zwangsgebremst wurde, so hat er es geschildert." Daher sei er trotzdem wieder angefahren. Der Mann habe sich über den Rechtsbeistand seiner Gewerkschaft an die Staatsanwaltschaft gewandt.

Der Verdacht der Ermittler hatte sich nach dem Unfall Anfang August schnell gegen den Lokführer gerichtet. Der von ihm gelenkte Güterzug rammte einen Eurocity der Bahn. Zwei Waggons mit 110 Menschen kippten um. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. (dpa)
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BeitragThema: Sparzwänge Schuld am Zugunglück?   Mo 3 Aug 2015 - 13:23

Zitat :
Ein Jahr nach dem Zugunglück mit 35 Verletzten in Mannheim ist noch immer unklar, wie es dazu kam. Ermittelt wird gegen einen Lokführer. Aber: Die Gewerkschaft EVG sieht fatale Fehler im System.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mannheim vom Freitag wird weiterhin gegen den Lokführer des Güterwagens ermittelt - wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung des Bahnverkehrs. Für die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG haben vor allem Sparzwänge im Bahnbereich zu dem Unglück geführt.

Zwei Waggons umgekippt

Am 1. August 2014 hatte ein Güterzug in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs einen Eurocity mit 250 Passagieren gerammt, der auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken war. Zwei Waggons mit insgesamt 110 Menschen darin kippten um, es gab 35 Verletzte. Die Ermittler glauben, das Zugunglück ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Der Lokführer des rammenden Güterzugs hatte allerdings mehrere Haltesignale ignoriert und war trotz automatischer Zwangsbremsung weitergefahren. Warum, ist weiterhin unklar.

Untersuchungsbericht erwartet

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, man warte noch immer auf den Untersuchungsbericht des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA), der unter anderem Aufschluss über technische Vorgänge liefern solle. Die Arbeiten an dem Bericht seien sehr weit fortgeschritten, sagte eine EBA-Sprecherin. Vor der Veröffentlichung werde aber noch die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben.

Auflagen nicht eingehalten?

Der Vorsitzende der Gewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, macht Fehler im System verantwortlich: Der Lokführer des Güterzuges sei ein Leiharbeiter gewesen und habe ganz offensichtlich nicht gewusst, welche Signale ihm gegolten hätten. Er habe zudem die Mindestruhezeit von neun Stunden nicht eingehalten. Es gebe noch immer keine Geräte in den Loks, die die Arbeitszeit der Fahrer erfassten. Dies lade zu Missbrauch geradezu ein. Der Bahnunfall zeige, dass mit Lohn- und Sozialdumping durch Leiharbeit und Werkverträge Schluss sein müsse. Im Bahnverkehr würden zunehmend Leiharbeiter und Selbstständige als Lokführer eingesetzt. Diese Entwicklung sei fatal.

Wer ist verantwortlich?

Der Verein Mobifair kritisierte, das System von Werkverträgen und Auftragsvergaben, wie es im Schienensektor immer alltäglicher werde, habe dem Unglück Vorschub geleistet. Der Lokführer sei von einem Personaldienstleister vermittelt worden und im Auftrag eines niederländischen Verkehrsunternehmens mit einer geleasten österreichischen Lok unterwegs gewesen. Solche Konstellationen würden immer häufiger, und die Verantwortlichkeiten dahinter seien immer schwieriger auszumachen.
swr
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BeitragThema: Anklage gegen Lokführer nach Zugunglück   Sa 12 März 2016 - 16:25

Zitat :
Im Hauptbahnhof Mannheim stoßen im August 2014 zwei Züge zusammen. Die Ermittler suchen die Ursache des Unglücks - und erheben nun Anklage gegen den Lokführer eines Güterzugs.

Mannheim - Rund 19 Monate nach einem schweren Zugunglück mit 35 Verletzten im Hauptbahnhof Mannheim hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Lokführer erhoben. Der 62-Jährige habe ein Haltesignal übersehen und Warnungen ignoriert, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Er habe sich so der Gefährdung des Bahnverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht. Anklage erhoben wurde vor dem Amtsgericht Mannheim. Wann es dort zu einem Prozess kommt, stehe noch nicht fest. Der 62-Jährige war Lokführer eines Güterzuges. Dieser war mit einem mit 250 Menschen besetzen Eurocity zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich am 1. August 2014.

Die Staatsanwaltschaft stützt sich nach eigenen Angaben auf den Abschlussbericht des Eisenbahn-Bundesamtes, der im vergangenen September veröffentlicht worden war. Den Ermittlungen der Behörde habe sich die Staatsanwaltschaft angeschlossen, hieß es. Demnach übersah der Lokführer des rammenden Güterzugs ein Haltesignal. Die daraufhin folgende Zwangsbremsung des Zuges habe er aufgehoben und sei ohne den vorgeschrieben Kontakt zum Fahrdienstleiter weitergefahren. Danach war es zur Kollision gekommen.

Bei dem Unglück waren zwei der neun mit Passagieren besetzen Waggons des Reisezuges entgleist und umgekippt. Auch die Lok des Güterzuges sowie mehrere Containerwagen entgleisten. Die Züge waren den Angaben zufolge mit 30 bis 40 Kilometern pro Stunde unterwegs. Den Schaden bezifferten die Behörden mit mehr als 2,3 Millionen Euro.
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