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 Defekte und Schienenersatz bei Erfurter Bahn

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BeitragThema: Defekte und Schienenersatz bei Erfurter Bahn   Mo 26 Okt 2015 - 15:04

Tino Zippel schrieb:
Komplette Ostthüringer Flotte bei Sonderprüfung: Defekte und Schienenersatz bei Erfurter Bahn

Der Bahnanbieter schickt seine komplette Flotte für die Ostthüringer Strecken zu einer Sonderprüfung. Das führt zu Zugausfällen auf einigen Linien – andere Bahnanbieter sollen mit Fahrzeugen helfen.

Erfurt. Die Erfurter Bahn kämpft mit einem unerwarteten technischen Problem. Betroffen sind die Fahrzeuge, die normalerweise im Netz der Elster-Saale-Bahn fahren. Sie sind gerade erst drei Jahre alt.

„Bei den Routineprüfungen haben Techniker Unregelmäßigkeiten an den Drehgestellen der Fahrzeuge festgestellt“, sagt Michael Hecht, Geschäftsführer der Erfurter Bahn. Weil bei den Durchsichten gleich mehrere Fahrzeuge vom Typ Regioshuttle 1 betroffen waren, ordnete der Geschäftsführer am Freitag die außerplanmäßige komplette Überprüfung der Flotte an. „Wir möchten jedes Risiko für unsere Fahrgäste vermeiden“, sagt er.

Im Ostthüringer Dieselnetz fahren 37 Fahrzeuge der Regioshuttle-Bauserie. Davon sind aktuell nur 18 einsatzbereit. Die Triebwagen waren entweder nicht vom Fehler betroffen oder die Techniker haben das fehlerhafte Teil ausgetauscht. Zwölf Fahrzeuge müssen noch überprüft werden – die Werkstatt arbeitet in mehreren Schichten an dem Sondercheck. „Wir hoffen, dass von den übrigen Wagen die meisten befundfrei sind“, sagt Hecht. Der Hintergrund: Die gelagerten Ersatzteile sind bereits alle verbaut. Vier Stück werden schnell geliefert, der Rest kommt erst im Dezember.

Deshalb kommt es in den nächsten Tagen zu Einschränkungen für die Bahn­kunden. Seit Samstag werden zwei Linien im Schienenersatzverkehr bedient. Zwischen Saalfeld und Blankenstein fahren Busse. Auf der Linie zwischen Jena-Saalbahnhof und Pößneck empfiehlt die Erfurter Bahn, die Züge des Wettbewerbers DB Regio bis Orlamünde zu nehmen und dort in die Ersatzbusse umzusteigen.

Der Schienenersatzverkehr soll Hecht zufolge bis Freitag fahren. „Unser Ziel ist, dass die Haupt­linien planmäßig verkehren. Mitunter werden aber die Züge nicht mit voller Wagenstärke fahren“, sagt Hecht im OTZ-Gespräch.

Die Erfurter Bahn habe sich auch bei anderen Bahnunternehmen bemüht, Ersatzfahrzeuge zu organisieren. Die eigene Tochtergesellschaft Süd-Thüringen-Bahn stelle drei Regio­shuttle zur Verfügung – die gebraucht gekauften Fahrzeuge stehen vorfristig seit gestern bereit. Auch der Partner Hessische Landesbahn habe Hilfe zugesagt. Drei bis fünf Fahrzeuge, darunter auch welche der in Thüringen bislang nicht vertretenen Baureihe 628, sollen ab Mitte der Woche vorübergehend nach Ostthüringen kommen.

Die Erfurter Bahn hat die entdeckte technische Schwach­stelle an das Eisenbahn-Bundesamt und den Hersteller Stadler gemeldet. Nur die ab 2012 erworbene Serie sei betroffen, nicht aber die Regioshuttle früherer Baujahre, weil die technische Lösung noch eine andere war, erläutert Hecht.

Die 25 Meter langen, bis zu 56 Tonnen schweren RS1 fahren bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Problematisch ist, dass kein Mischbetrieb zwischen den verschiedenen Baureihen des RS1 möglich ist – also ältere Modelle nicht mit 2012er Wagen koppelbar sind. Das erschwert nun die Fahrplan­gestaltung für die Erfurter Bahn, solange ein Teil der Flotte ausfällt.

Die Erfurter Bahn, eine Tochter der Stadt Erfurt, hatte 2012 als Elster-Saale-Bahn den Betrieb auf den meisten Ostthüringer Strecken von der Deutschen Bahn übernommen.
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BeitragThema: Ein passendes Bild dazu   Mo 26 Okt 2015 - 17:56

5x Richtung Erfurt wahrscheinlich nach Erfurt-Ost in die Werkstatt am 24.10.2015 bei Saaleck
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BeitragThema: Stillstand bei der Erfurter Bahn   Di 27 Okt 2015 - 14:03

Florian Girwert schrieb:
Die Erfurter Bahn hat vorübergehend einen Teil ihrer Triebwagen aus dem Verkehr gezogen. Bei ihren neuesten Zügen hatten Techniker Risse in einem wichtigen Bauteil entdeckt. Die Ausfälle können nicht gänzlich durch Ersatzzüge kompensiert werden, auf einigen Strecken gibt es deswegen Schienenersatzverkehr.


Wartung ist nötig: Gut drei Dutzend Regio-Shuttles betreibt die Erfurter Bahn in Ostthüringen. Sechs davon müssen wegen Sicherheitsbedenken vorerst stehenbleiben. Zehn weitere warten noch auf ihre Überprüfung. Foto: Peter Michaelis

Erfurt. Wer zwischen Erfurt und Jena oder zwischen Gera und Greiz in diesen Tagen plötzlich in einem Zug der Hessischen Landesbahn oder der Südthüringen-Bahn sitzt, der sollte nicht verwundert sein. Fahrgäste zwischen Blankenstein und Saalfeld sowie zwischen Jena und Pößneck müssen sogar mit dem Bus vorlieb nehmen.

Die Erfurter Bahn (EB), die das sogenannte Ostthüringer Dieselnetz mit ihren Zügen befährt, hat Ende vergangener Woche kurzfristig entschieden, einen Teil ihrer Triebwagen vorerst aus dem Verkehr zu ziehen. Grund sind Sicherheitsbedenken, die nach einer Routinekontrolle zu Tage getreten sind. „Es ist nichts kaputt“, erläutert EB-Geschäftsführer Michael Hecht. Vielmehr gehe es um eine Vorsichtsmaßnahme.

Man habe in einem Bauteil, das Drehgestelle mit dem Waggon selbst verbinde, Risse festgestellt. Die seien hauchdünn und mit bloßem Auge gar nicht zu sehen.

Schaden für die Firma in sechsstelliger Höhe

Eigentlich, so Hecht, sei eine Untersuchung erst nach sechs Jahren fällig gewesen. Doch beim Wechseln eines nahegelegenen Bauteils habe man eine Prüfung mit Hilfe von Magnetpulver und fluoreszierendem Licht vorgenommen und dabei einen hauchdünnen Riss festgestellt. Bisher gebe es keine spezifischen Vorgaben, wie mit einem solchen Riss umzugehen ist – daher habe man auch das Eisenbahnbundesamt hinzugezogen. Dort dürfte man sich über Konsequenzen für andere Bahnbetreiber Gedanken machen, die das „Regio-Shuttle RS1“ des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler einsetzen.

In Thüringen sind ausschließlich die 37 Fahrzeuge der Erfurter Bahn betroffen – ältere Fahrzeuge des gleichen Typs seien mit einem anderen Teil bestückt. 21 seien mittlerweile geprüft und wieder im Einsatz, zehn seien noch zu prüfen und sechs seien vorerst nicht mehr im Betrieb. „Wir rechnen damit, dass von den zehn zu prüfenden Zügen vielleicht die Hälfte vorerst aus dem Verkehr gezogen werden muss“, so Hecht. Die betroffenen Teile müssten erst noch gebaut werden. „Wir haben daher schon drei Fahrzeuge der Hessischen Landesbahn leihen können“, einige Züge des Schwesterunternehmens Südthüringen-Bahn seien ebenfalls bereits im Einsatz. Am Donnerstag sollen zwei Desiros hinzukommen. Dieses Modell war in Ostthüringen bis 2012 bei der Deutschen Bahn im Einsatz und verfügt über ähnliche Spezifikationen wie das Regio Shuttle. „Am Freitag kann der Schienenersatzverkehr vermutlich wieder eingestellt werden“, so Hecht.

Doch ausgestanden ist das Problem damit noch nicht. „Wir müssen hoffen, dass das Land beim Schienenersatzverkehr Gnade vor Recht ergehen lässt und uns trotzdem die vorgesehenen Mittel für den Betrieb auszahlt“, so Hecht. Durch Reparaturen und nicht fließendes Geld vom Land sowie Kosten für den Schienenersatzverkehr rechnet Hecht insgesamt mit einem Schaden in Höhe von mehreren 100 000 Euro. „Noch bezahlen wir das alles“, sagt er verärgert. Man prüfe allerdings Schadenersatzforderungen gegen den Hersteller Stadler und den Lieferanten des Bauteils – beides Schweizer Unternehmen. Zwar sind die betroffenen Bauteile nicht mehr in der Gewährleistung, hätten aber dennoch eher 30 als drei Jahre halten sollen.
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BeitragThema: Land Thüringen kürzt Zuschüsse für Erfurter Bahn   Mo 2 Nov 2015 - 11:12

Tino Zippel schrieb:
Die Sonderprüfung der Ostthüringer Flotte belastet den Bahnanbieter

Erfurt. Der Erfurter Bahn kommt der Ausfall ihrer Elster-Saale-Bahn-Flotte in Ostthüringen teuer zu stehen. Thüringen kündigte an, einen Teil der Zuschüsse für das Unternehmen einzubehalten. Das Land erhebe laufend, ob bestellte Leistungen nicht oder in schlechter Qualität erbracht werden, sagte Antje Hellmann, Sprecherin des Infrastrukturministeriums. Unter Berücksichtigung der Schwere der Auswirkungen werde das gemäß den Festlegungen in den jeweiligen Verkehrsverträgen finanziell in Ansatz gebracht. „Leistungen im Schienenersatzverkehr werden mit einem geringeren Zuschusssatz vergütet, nicht erbrachte Leistungen werden gar nicht vom Land bezahlt.“

Die Erfurter Bahn musste eine Woche lang die Züge auf den Linien Saalfeld – Blankenstein und Jena – Pößneck durch Busse ersetzen, weil ihre Flotte einer Sonderprüfung unterzogen wurde. Techniker hatten bei Routineüberprüfungen an der Verbindung von Fahrwerk und Fahrzeug feine Risse festgestellt.

Inzwischen rollen wieder 31 Triebwagen. „Im Laufe der nächsten Woche erhalten wir weitere sechs Ersatzteile“, sagt Geschäftsführer Michael Hecht, dessen Unternehmen Fahrzeuge von der Tochtergesellschaft Süd-Thüringen-Bahn geliehen und zusätzlich drei Fahrzeuge von der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft gemietet hat.

Neben dem Ausfall bei den Landeszuschüssen entstehen dem Unternehmen weitere Kosten, unter anderem durch die Ersatzfahrzeuge und den Austausch der Bauteile. Hecht beziffert den Betrag auf mehrere Hunderttausend Euro. Ob die Erfurter Bahn den Schaden selbst tragen muss, ist noch offen. Die Auswirkungen könnten bis auf den Erfurter Stadthaushalt durchschlagen, da die Erfurter Bahn in der Regel einen mittleren sechsstelligen Betrag pro Jahr an den 100-prozentigen Gesellschafter abführt. Im Jahr 2013 waren es laut Beteiligungsbericht der Stadt 450.000 Euro.

Am Dienstag sei ein Krisengespräch sowohl mit dem Zughersteller Stadler als auch mit dem betroffenen Teileproduzent vereinbart, sagt Hecht. Dabei wolle die Erfurter Bahn über eine Kostenübernahme verhandeln, aber auch klären, ob künftig kürzere Inspektionszyklen notwendig sind. Möglicherweise seien auch andere Bahnanbieter, die Regioshuttle 1 einsetzen, davon betroffen.
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BeitragThema: Erfurter Bahn will Schadenersatz - Stadler soll wegen defekter Teile zahlen   Di 12 Jan 2016 - 18:19

Florian Girwert schrieb:
Ende Oktober musste die Erfurter Bahn (EB) eine ganze Reihe von Zügen ausfallen lassen. Mehr als die Hälfte der Regio-Shuttles mussten geprüft werden. Nun sollen Zughersteller Stadler sowie Lieferant Schwab für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.

Erfurt. Man hatte in einem Drehgestell, auf dem der Waggon sitzt, bei einer Kontrolle einen feinen Riss bemerkt. Bei etlichen Zügen hat man Reparaturen vornehmen müssen. Nun sollen der Zughersteller Stadler sowie der Lieferant Schwab für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. „Wir werden versuchen, ihnen nachzuweisen, dass die fraglichen Bauteile über die Gewährleistung der Fahrzeuge hinaus hätten halten müssen“, sagte EB-Geschäftsführer Michael Hecht der TLZ. Tatsächlich habe man durch schnelles Handeln größere Schäden für die Firma abwenden können. Ersatzteile für Züge seien nämlich nicht einfach zu beschaffen. „Da kann es schon mal sechs oder zwölf Monate dauern, weil so ein Teil extra hergestellt werden muss“, so Hecht.

Die Erfurter Bahn muss nun in zweierlei Hinsicht finanziell büßen: Auf der einen Seite kürzt das Land vertragsgemäß seine Zuschüsse für Zugausfälle oder Leistung, die durch Schienenersatzverkehr nur eingeschränkt erbracht worden ist - und auf der anderen Seite muss das Unternehmen die Reparaturkosten schultern. Dabei hätten die Teile nach den Erwartungen des Unternehmens eher Jahrzehnte als Jahre halten sollen - und für die reguläre Wartung waren sie noch gar nicht vorgesehen.

Zum Glück, so Hecht, habe man die nötigen Teile schnell bestellen und verbauen können. Er hofft, sich mit Stadler und Schwab gütlich einigen zu können - schließlich seien die verantwortlich. „Wenn das nicht geht, müssen wir es eben ausfechten“, so der Geschäftsführer.
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